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Wir
befinden uns jetzt in der Gegenwart.
Obwohl Graf Dracula eine schlimme Niederlage hat einstecken müssen, gibt er nicht auf. Er ist nach London gereist, um dort alle Vorkehrungen zu treffen, Jonathan Harker auszuschalten, sich Mina zu holen und wieder in den Besitz seines Drachenringes zu gelangen. Sein Plan ist es, Jonathan nach Transsylvanien in sein Schloss zu locken und ihn dort, wo er dem Vampir hilflos ausgeliefert sein wird, endgültig zu vernichten. Wir sehen Dracula, wie er seinen Helfershelfern in London die letzten Anweisungen gibt. Zunächst spricht er mit einem Mann auf der Straße:
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"Unser Freund ist also lebendig aus Transsylvanien zurückgekehrt mit Mina und dem Drachenring. Er hat sich als ein härterer Gegner entpuppt, als ich dachte. Paß' auf ihn auf, er darf nicht noch mehr Schwierigkeiten machen. Verstanden?" Der Mann flüstert ein untertäniges: "Ja, Meister". Gebieterisch fährt Dracula fort: "Das hoffe ich für dich, denn die Stunde des Sieges naht, und ich werde keinen weiteren Fehler mehr durchgehen lassen. Noch etwas Geduld und Jonathan Harker wird kein Problem mehr sein, und Mina und der Drachen werden wieder mir gehören. Ah...! So habe ich entschieden". |
Der Vampir begibt sich in eine Zelle, zu Hopkins, einem Insassen der Irrenanstalt von Dr. Seward, dem wir im Verlauf des Spiels wieder begegnen werden. Hopkins ist Dracula völlig hörig:
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"Meister,
sind sie es wirklich? Ah,
sie sind es!". Dracula:
"Steh' auf und sag mir, ob du alle meine Anweisungen ausführen
konntest". Hopkins:
"Ja Meister, alles ist bereit, genauso wie sie es mir befohlen
haben". Dracula: "Dann soll mein Wille geschehen. Nichts kann mich mehr aufhalten, nichts und niemand".
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In der sich anschließenden Filmszene schwenkt die Kamera hinüber zu Jonathan Harker, dem Helden des ersten Teils der Saga und nun auch des zweiten Teils. Jonathan Harker ist, wie schon bekannt, mit seiner Frau zurück nach London gekehrt. Er sitzt an seinem Schreibtisch und trägt die Vorkommnisse der vergangenen Woche, d.h. seit seiner Rückkehr nach London in sein Tagebuch ein:
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"Nun
sind wir bereits seit einer Woche aus Transsylvanien zurück und noch
immer kann ich nicht schlafen. Minas Zustand ist besorgniserregend.
Der Biss des Vampirs ruft immer stärkere Anfälle hervor. Zum Glück
vollbringt unser Freund Dr. Seward beim Kampf gegen eine namenlose
Krankheit wahre Wunder. Und dann diese Schatten, die an den Wänden
entlang gleiten und mich zu überwachen scheinen. Vielleicht liegt es
am Ring, den ich aus Draculas Schloss mitgebracht habe. Hoffentlich
findet Seward eine Erklärung dafür. Er untersucht den Ring nun schon
seit einer Woche. |
© Copyright Renate Pieper